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Startseite Technische Dokumentation
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für Energie- und Kraftwerksanlgen |
ist sprachlich präzise Technikdokumentation, und somit ein zusammenfassender Begriff für alle Informationen, die dem Benutzer, Betreiber eines Produkts zur Verfügung gestellt werden müssen. Die Ersteller von Technischer Dokumentation nennt man auch Technische Redakteure.
Die Bestandteile der Technischen Dokumentation bieten Informationen über das Produkt selbst, den Umgang mit ihm und über das Verhalten in Gefahrensituationen und vielem anderem.
Technische Dokumentation ist also Information zu einem technischen Thema, wendet sich an eine bestimmte Zielgruppe und hat eine festgelegte Absicht. Sie ist keine Unterhaltungslektüre, sondern die Anwender, Betreiber wollen ein bestimmtes Ziel erreichen, ein Problem lösen und stehen dabei oftmals unter Zeitdruck. Dies erfordert eine ganz bestimmte Art der Aufbereitung und Darstellung dieser Informationen. Also, gute technische Information ist daher:
Einfach zu nutzen, einfach zu verstehen und einfach zu finden.
Da heute eine große Anzahl Produkte in viele Ländern exportiert werden, muss die Technische Dokumentation zumeist in eine Reihe von Sprachen übersetzt werden. Damit diese Übersetzungen kostengünstig durchgeführt werden können, müssen technische Redakteure bereits während der Erstellung auf die Anforderungen des übersetzungsgerechten Schreibens (Terminologie) achten. |
Interne - Externe Dokumentation |
Abhängig von der Zielgruppe unterscheidet man zwischen Interner und Externer Technischer Dokumentation:
Interne Technische Dokumentation (DIN 4500, Blatt 1) umfasst z. B. Konstruktions- und Fertigungsunterlagen, Pflichtenhefte und Nachweise über Maßnahmen der Qualitätssicherung. Sie richtet sich meist an die Betreiber solcher Produkte.
Externe Technische Dokumentation(DIN 4500. Blatt 2) richtet sich dagegen an den Benutzer, der z. B. mit Betriebsanleitungen, Handbüchern, Gebrauchsanweisungen oder Sicherheitshinweisen über die richtige Handhabung des Produkts informiert werden muss um diese auch sicher zu bedienen..
Aus Haftungsgründen zwingen Gesetze und Vorschriften Hersteller und Einführer von technischen Systemen zur Bereitstellung einer Technischen Dokumentation, so z. B. das Produkthaftungsgesetz, das Geräte- und Produktsicherheitsgesetz, die EG-Richtlinie "Maschinen", DIN und EN Normen sowie VDI-und VDE-Vorschriften. Grundlagen für das Gestalten einer Technischen Dokumentation ist die Norm DIN EN 62079 oder für Kaftwerke mit "fossilen und regenerrativen Brennstoffen" die Richtlinie VGB R-171.
Die weitgehendste Festlegung, da sie branchenübergreifend ist, bietet die DIN 6779 mit ihren diversen Beiblättern und branchenspezifischen Ausprägungsbeschreibungen wie Kraftwerk, Chemie, Schiffe. Diese Norm wird selbst bei der intensiven Nutzung in Kraftwerken mit dem KKS (Kraftwerks-Kennzeichnungs-System) nicht voll ausgeschöpft. Unabhängig davon bleiben der Sinn und die Ausgangsbasis gleich. |
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